Sicherer Umgang mit Laserpointern


Wie Anwendung nicht ins Auge geht
Sicherer Umgang mit Laserpointern

Augenschäden durch Laserpointer haben in den letzten Jahren stark zugenommen, wie eine Untersuchung der Universitäts-Augenklinik Bonn ergab. Wie sich Sehschäden verhindern lassen.

Zu hohe Leistung gefährlich

Laut Gesetz darf die Strahlungsleistung von Laserpointern nicht mehr als 1 Milliwatt (mW) betragen. Über das Internet gelangen jedoch auch viele ungeprüfte oder fehlerhaft klassifizierte Geräte in die Hände von Privatnutzern. „Bei den Lasern, die unsere Patienten verletzt hatten, lag die tatsächliche Leistung bis zu hundertmal höher als vom Hersteller angegeben“, berichtet Dr. med. Philipp Herrmann, der an der Bonner Untersuchung mitgewirkt hat. Aufs Auge gerichtet, können diese Laser schwere Schäden an der Netzhaut verursachen. Dann drohen lebenslange Sehbeeinträchtigungen.

Augenschäden vermeiden

Der Schaden an der Netzhaut richtet sich unter anderem nach Wellenlänge, Ausrichtung und Energie des Laserstrahls. „Bei falsch klassifizierten Geräten mit zu hoher Leistung hilft es wenig, wenn der Betroffene die Augen schließt oder den Kopf abwendet“, erläutert Dr. Frank Holz vom Vorstand der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). „Meist bleiben auch dem Augenarzt nicht mehr viele Möglichkeiten, die Verletzung zu behandeln“, ergänzt der Experte.

Um Augenschäden zu vermeiden, sollten Benutzer beim Gebrauch von Laserpointern grundsätzlich folgendes beachten:

  • Die Stärke des Laserstrahls darf einen Wert von 1 Milliwatt (mW) nicht überschreiten.
  • Geräte mit zu hoher, teils falsch ausgewiesener Leistung stellen ein Gesundheitsrisiko dar.
  • Der Strahl sollte niemals ins Gesicht anderer Personen gerichtet werden.
  • Der Benutzer sollte nie selbst in den Strahl schauen.
  • Laserpointer sind nicht als Spielzeug für Kinder geeignet.

Quelle: Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG)

Unsere starken Partner


News

Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung
Zuckermessung zur Lifestyle-Optimierung

Bringt das was?

Für Menschen mit Diabetes ist es heutzutage normal: die kontinuierliche Messung des eigenen Blutzuckers. Doch ist die Methode auch für Gesunde sinnvoll?   mehr

Ständig Infekte beim Kita-Kind …
Ständig Infekte beim Kita-Kind …

Wie viele sind normal?

Ein bisschen nervig ist es schon: Kaum kommt das Kind in die Kita, geht es los mit den Infekten. Doch wie viele Infekte sind normal – und kann man etwas dagegen tun?   mehr

Rauchen verschlimmert Basedow
Rauchen verschlimmert Basedow

Weg mit der Fluppe!

Menschen mit einem Morbus Basedow müssen im Alltag auf einige Dinge achten. Dazu gehört, mit dem Rauchen aufzuhören – denn Nikotin verschlimmert die Erkrankung. Das gilt besonders für die Augenbeteiligung.   mehr

Menstruationstasse statt Tampons?
Menstruationstasse statt Tampons?

Weniger Kosten, weniger Müll

Menstruationstassen sind praktisch: Sie bieten den gleichen Schutz wie Binden oder Tampons, verursachen weniger Müll und sind auch noch billiger als herkömmliche Hygieneprodukte. Doch wie sieht es mit der medizinischen Sicherheit aus?   mehr

Ingwer für das Immunsystem
Ingwer für das Immunsystem

Stimulation der weißen Blutkörperchen

Ob in Getränken oder Speisen: Ingwer hat sich in der deutschen Küche einen festen Platz erobert. Die scharfe Knolle schmeckt aber nicht nur, sondern leistet auch als Heilpflanze gute Dienste – etwa indem sie das Immunsystem anregt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Aesculap-Apotheke
Inhaber Michael Thiele
Telefon 03585/86 29 11
E-Mail info@aesculap-apo-loebau.de